Pytanie
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FELIX MEIER UND SEIN FILM
Seit langer Zeit hat Felix Meier (18) einen Traum − er will Regisseur werden. Schon im Kindergarten faszinierte ihn die Kamera seines Vaters, aber erst in der Grundschule hatte er die Möglichkeit, an einer Film-Arbeitsgemeinschaft (Film-AG) teilzunehmen. Dort lernte er, mit dem Gerät umzugehen. Zusammen mit seinen Mitschülern von der Film-AG drehte er einen kurzen Film. In seinem ersten Jahr im Gymnasium machte er weitere Filme, vor allem für den Chemie- und Religionsunterricht. Und jetzt, kurz vor dem Abitur, hat er seinen Kurzfilm „Gewinner“ gemacht.
„Gewinner“ ist der erste Film, den er öffentlich zeigte. Es geht darin um einen Jungen, der in einer sehr schweren Lebenssituation durch das Klettern neue Kraft bekommt und seine Probleme überwinden kann. Eine komplizierte Handlung, umso mehr freute sich Felix, dass der Film ihm gelang. Wie kam er auf die Idee? Wahrscheinlich durch seine Liebe zum Klettern. Drei Monate lang plante er den Film, einen Monat drehte er ihn mit seinen Freunden in den Sommerferien und dann schnitt er das Material. Er spielte auch selbst mit, weil nur er klettern kann, seine Freunde nicht. Er wollte, dass der Film authentisch wirkt.
Als „Gewinner“ fertig war, wollte Felix unbedingt wissen, ob der Film wirklich gut ist oder nicht. Er selbst war unsicher und wollte eine ehrliche Meinung hören. Felix wusste, dass ihm keiner von seinen Freunden ehrlich sagen würde: „Dein Film gefällt mir nicht“. Und Eltern loben einen auch immer, um einem Mut zu machen. Um die Wahrheit zu erfahren, schickte Felix den Film zu einem Filmwettbewerb für Amateur-Filmemacher. Der Film wurde dann tatsächlich für einen Preis nominiert.
An den Abend des Finales kann er sich kaum erinnern. Er weiß nur: Er war aufgeregt, aber er freute sich sehr. Irgendwann sagte der Moderator: „Der Preis für den besten Amateurfilm geht an „Gewinner“ von Felix Meier.“ Und er blieb einfach sitzen. Er wusste auch nicht warum. Irgendwann berührte seine Mutter seine Hand, und erst da stand er auf und ging auf die Bühne. Was er da sagte und was die Jury sagte, weiß er nicht mehr. Er weiß nur noch, dass er sich unglaublich freute.
6.1. Wann machte Felix seinen ersten Film?
A. Im Gymnasium.
B. In der Grundschule.
C. Kurz vor dem Abitur.
D. Schon im Kindergarten.
6.2. Felix zeigt in seinem Film „Gewinner“,
A. wie er klettern lernte.
B. wie Klettern einem Jungen half.
C. wie man anderen beim Klettern helfen sollte.
D. wie seine Freunde in den Sommerferien klettern.
6.3. Warum meldete Felix seinen Film bei dem Wettbewerb an?
A. Er war sicher, dass der Film wirklich gut ist.
B. Seine Freunde baten ihn darum.
C. Seine Eltern rieten ihm dazu.
D. Er wollte ehrliche Kritik.
6.4. Was blieb Felix von dem Finale-Abend in Erinnerung?
A. Dass er sehr glücklich war.
B. Dass die Jury seiner Mutter dankte.
C. Dass er auf der Bühne nichts sagte.
D. Dass er mit seiner Mutter auf die Bühne ging.
6.5. Wovon handelt der Text?
A. Von dem Erfolg eines Jungen.
B. Von einem unrealistischen Traum.
C. Von der Vorbereitung eines Filmwettbewerbs.
D. Von den Problemen bei der Realisierung eines Films.
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