Pytanie
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Mein erstes Smartphone habe ich vor vier Jahren zum Geburtstag bekommen. Seit dieser Zeit habe ich es fast immer dabei. Meistens gucke ich gleich nach dem Aufstehen, ob über Nacht etwas Interessantes passiert ist, tausche mich über wichtige News aus, dann checke ich, wie das Wetter wird usw. Tagsüber schaue ich wahrscheinlich alle paar Minuten aufs Display. Manchmal habe ich mich da schon gefragt, ob das noch normal ist oder ob ich vielleicht schon krank bin.
Als ich dann von der Aktion Handyfasten in unserer Schule gehört habe, hatte ich zuerst keine Lust, mitzumachen. "Das schaffst du nie", habe ich mir gedacht. Dann habe ich aber erfahren, dass die meisten Freunde von mir bei der Aktion mitmachen und wollte es doch versuchen.
An einem Montag war es soweit: Fast alle Schüler aus unserer Klasse haben ihre Mobiltelefone abgegeben. Sieben Tage lang sollten wir ohne Handys leben. Wir durften in dieser Zeit keine Geräte mit Internetzugang benutzen. Wie lange hält man das aus? Sehr optimistisch waren wir nicht.
„Ich beginne die schwierigste Woche in meinem Leben", habe ich in meinem Tagebuch notiert. Am ersten Tag fühlte ich mich einsam und irgendwie ausgeschlossen. Dann hatte ich aber die Idee, dass es ja auch noch andere Kommunikationswege gibt und ich mich mit meinen Freunden verabreden kann. Und das war die genialste Entdeckung in dieser Fastenzeit.
Da alle meine Freunde dieselbe Entdeckung gemacht hatten, haben wir uns an jedem Aktionstag getroffen und etwas zusammen unternommen. Das war ein tolles Erlebnis. An unsere Smartphones haben wir kaum noch gedacht. Wir haben sie ja schließlich nicht mehr gebraucht, weil wir zusammen waren. Zu Hause war ich auch viel entspannter. Ich hatte das Gefühl, dass ich für alles Zeit habe: für Sport und Wellness, sogar für Brettspiele mit meinen kleinen Geschwistern. Ich glaube, ich habe in dieser Woche viel öfter gelacht als sonst. Das haben jedenfalls meine Eltern gesagt.
Ich bin sehr froh, dass ich bei der Aktion mitgemacht habe. Jetzt weiß ich, dass ich auch ohne das Handy gut leben kann. In Zukunft möchte ich mein Smartphone für einen oder zwei Tage im Monat ausschalten.
1. Wozu benutzt diese Person ihr Handy im Alltag?
2. Warum wollte sie zuerst nicht an der Aktion -Handyfasten teilnehmen?
3. Wie hat sie das Handyfasten erlebt?
4. Was sind ihre Pläne für die Zukunft?
Odpowiedź nauczyciela
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