Pytanie
Przeczytaj dwa teksty dotyczące zwierząt. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
DER HUND KOMMT NICHT INS HAUS!
"Wir haben einen Hund gekauft." Ich war erstaunt. Diese Worte aus dem Munde von Barbara. Täuschte ich mich oder schwang da sogar etwas Stolz mit? Dabei hatte sich Barbara doch jahrelang den Versuchen ihres Mannes widersetzt, wieder eine Katze ins Haus zu holen. Und nun ein Hund in der Familie Ludwig ...
Ich kannte die Familie Ludwig nun circa drei Jahre, weil sie unsere nächsten Nachbarn sind. Barbara ist ein lieber Mensch, mitfühlend, sozial, hilfsbereit, aber eben leider etwas launisch. Ich erinnere mich noch an ihren angewiderten Gesichtsausdruck, als sie von der Katze berichtete, die kurzzeitig zur Familie gehörte. Die Katze erbrach auf das Parkett, hinterließ Haare auf dem Sofa ... Das konnte Barbara nicht leiden und die Katze musste weg. Auch bei den Begegnungen mit unseren Hunden, dem lebhaften Max und dem alten Timmy, wahrte Barbara immer Distanz. Und nun hatten sich also doch Sohn David und Ehemann Herbert durchgesetzt, eine Hündin war da. "Sie schläft erst mal in der Garage, bis wir eine Hundehütte gebaut haben. Ins Haus kommt sie nicht", verkündete Barbara.
Nun ließen wir uns genau berichten. Ein Labradormädchen, schwarz, Welpe, 12 Wochen alt. Ein Welpe! In der Garage! Natürlich nicht stubenrein. Ob das gut ging? Auch Barbara schien mir sehr unsicher, ob sie das schaffen würden: "Wenn es nicht klappt, müssen wir sie eben wieder abgeben." Noch hatten sie zwei Wochen Urlaub bzw. Ferien. Aber auch in zwei Wochen würde die Hündin noch ein Welpe sein und mehr Zuwendung brauchen, als eine Garagenexistenz versprach.
An einem Abend hatten wir die Familie Ludwig eingeladen. Natürlich mit Nala, so heißt die Hündin. Bei Grillfleisch und Rotwein versuchten wir vorsichtig, Barbara klar zu machen, dass ihre Hündin bessere Lebensbedingungen haben sollte. Wir wollten ja unsere Nachbarin nicht aufregen, aber doch auch Sensibilität für die Hündin wecken. Zunächst lobten wir sie für die kluge Wahl bei der Rasse. Labradore sind unempfindliche, menschenfreundliche Familienhunde. Sie sind körperlich robust und geistig stabil. Ideal für Familie Ludwig als Hundeanfänger. Dann begannen wir vorsichtig zu verdeutlichen, was es für den Hund heißt, allein leben zu müssen. Wir deuteten psychische Störungen an und fragten, was denn im Winter passieren solle. Während des Gesprächs tobte David mit unserem Hund Max und Nala im Garten. Dabei war Nala nicht gerade zurückhaltend. Sie unterhielt sich gern mit Max.
Nach einiger Zeit merkten wir, dass Nala erste Erfolge verbuchte. Ich setzte auf Herberts weiches Herz, aber ich hätte nie vermutet, wie erfolgreich Nala selbst Schritt für Schritt die Herzen der gesamten Familie eroberte. Da waren Hoffnungsschimmer am Horizont. Vielleicht schläft sie ab morgen nicht mehr in der Garage.
Na podstawie: Martina Belzer, Der Hund kommt nicht ins Haus!
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Welche dieser Tätigkeiten war chronologisch die erste?
A. Familie Ludwig hat einen Welpen gekauft.
B. Familie Ludwig hat eine Katze abgegeben.
C. Familie Ludwig hat eine Hundehütte gebaut.
D. Familie Ludwig hat die Hündin in der Garage schlafen lassen.
6.2. Warum haben die Nachbarn Familie Ludwig mit der Hündin eingeladen?
A. Sie wollten, dass die Hündin im Winter bei ihnen schläft.
B. Sie wollten den Kauf der Hündin mit der Familie Ludwig feiern.
C. Sie wollten Familie Ludwig eine andere Hunderasse empfehlen.
D. Sie wollten der Familie Ludwig Ratschläge zur Haltung des Hundes geben.
6.3. Wie hat sich die Hündin bei den Nachbarn verhalten?
A. Sie lag ganz ruhig im Garten.
B. Sie saß vor der Tür und bellte laut.
C. Sie schlief auf dem Sofa in Davids Zimmer.
D. Sie spielte mit David und einem anderen Hund.
6.4. Welchen Schluss könnte man aus dem letzten Abschnitt des Textes ziehen?
A. Nala bleibt bei Familie Ludwig.
B. Die Nachbarn nehmen Nala zu sich.
C. Barbara wird Nala dem Verkäufer zurückgeben.
D. Nala wird Barbara immer mehr Sorgen bereiten.
Tekst 2.
WIE WERDEN FILMTIERE FÜR DIE HAUPTROLLE TRAINIERT?
Lassie, Flipper, Kommissar Rex und Schweinchen Babe begeisterten in ihren Rollen Jung und Alt. Fast niemand weiß jedoch, wie viel Training hinter einem solchen Auftritt steckt. Um den perfekten Tierdarsteller für die Rolle zu finden, werden, wie für menschliche Schauspieler, Castings organisiert. Um die Rolle eines Kommissar Rex bewarben sich 300 Hunde, von denen nur 15 in die engere Auswahl kamen. Die Hunde müssen nicht nur aussehen wie der Filmhund, sondern auch perfekt gehorchen. Im Gegensatz zu anderen Bereichen, wie z. B. dem Rettungsdienst, ist es in der Filmbranche wichtig, dass sie auf Handzeichen reagieren können. Laute Kommandos würden am Set stören. Weitere wichtige Eigenschaften sind Neugier, Selbstbewusstsein, Gelassenheit und Gutmütigkeit sowie eine Vorliebe für Leckerlis.
Um die Tierdarsteller perfekt vorzubereiten, gibt es verschiedene Trainingsmethoden, die sich je nach Tierart unterscheiden. Damit ein Hund für eine Rolle infrage kommt, muss er sehr gut erzogen sein. Er muss außerdem körperlich fit und im Kontakt mit Menschen und anderen Tieren umgänglich sein. Zur Filmausbildung gehört die Desensibilisierung gegen Lärm und Licht sowie die Fixierung auf den Trainer trotz möglicher Ablenkungen.
Katzen lassen sich bekanntermaßen nur schwer trainieren. Sie bringen meistens nicht genügend Geduld auf. Für die Rolle einer Katze werden mehrere Katzen benötigt, damit die Arbeitsbelastung geteilt wird und weil jedes Tier etwas Spezielles beherrscht und unterschiedliche Fähigkeiten hat. Pferde sind oft in historischen Filmen und Kinderfilmen gefragt. Besonders Kampfszenen müssen lange trainiert werden. Damit Pferde im Film auftreten können, müssen sie in der Lage sein, zu Fremden Vertrauen aufzubauen, was nicht leicht ist. Auch das Training mit Vögeln dauert manchmal länger als mit anderen Tieren, obwohl Vögel beim Training sehr geduldig sind. Aber sie gewöhnen sich, ähnlich wie Pferde, sehr schlecht an fremde Menschen. So wurden die Eulen aus Harry Potter bereits im Filmstudio vom Tiertrainer großgezogen.
Die Tiere werden natürlich für den Film trainiert, aber danach darf das Training nicht sofort abgebrochen werden. Nach dem Dreh ist plötzlich alles anders. Der Film ist vorbei und die Aufmerksamkeit lässt nach. Jetzt muss das Tier entwöhnt werden, sonst droht es ihm, psychisch in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Es ist notwendig, dass das Training Stück für Stück reduziert wird. Der Kontakt zu unterschiedlichen Menschen sollte dabei nach wie vor mithilfe von Freunden oder Familie gewährleistet sein.
Na podstawie: www.film-rezensionen.de
Uzupełnij luki w zdaniach 6.5.–6.8. zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim. Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
6.5. Hunde, die in einem Film spielen, sollten auf Kommandos reagieren, die mit _____________________________________________________, was bei z. B. Rettungsaktionen nicht der Fall ist.
6.6. Katzen sind schwer zu trainieren, denn sie sind _______________________________.
6.7. Das Training der Pferde und Vögel für die Filmrollen muss länger dauern, weil sie ___________________________________________________.
6.8. Nach dem Drehen des Filmes muss das Training _________________________________________________________________, sonst kann das Tier psychisch in Mitleidenschaft gezogen werden.
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